Angefangen hab ich mit Joggen und einem Bauchgurt. Da wir täglich früh und abens unsere "Spaziergänge" machten, wurde ich gut in Form gebracht, und ich lief manche Tage bis zu 10 km. Aber auf Dauer bekam das meinem Meniskus nicht, und ich stieg aufs Fahrrad um.

So begann ich mit Roco am Fahrrad mit einem "Springer" zu üben. Das Gerät wird am Hinterrad befestigt und der Hund läuft an der Seite mit, das bedeutet für ihn, er hat nicht unbedingt Zugarbeit zu leisten, sondern wird auf Ausdauer trainiert. Das hat auch bis auf einige Stürze funktioniert. Wenn Roco ein Eichhörnchen, Rehe oder Hasen sah und zu ihnen hinwollte, zog er schon mal das ganze Gefährt samst Fahrer um.

Die nächste Erfahrung machte ich mit dem Fahrrad als ich mit zwei Hunden einen Ausflug machte, Roco und seinem Bruder Hank. Die beiden erblickten im Wald ein Reh, ich sah es während des Sturzes im Fliegen, die Hunde hatten es vorher schon gewittert. Da ich die Hunde am Bauchgurt hatte, war auch diese Methode für mich gelaufen.

Nun baute ich eine Zugvorrichtung ans Fahrrad, womit ich am besten zurecht kam. Die Feder ist allerdings ein Knackpunkt, sie kann bei extremen Ruck zur Seite auch wegbrechen.

Mit Shira zusammen gings natürlich noch mehr ab am Fahrrad, aber die Stürze häuften sich auch und der Umstieg auf einen Trainingswagen kam in Erwägung.
Ralf mit Hank und Roco
Nun mußte auch bald der erste Trainingswagen her, ein Dreirad wurde angeschafft und so fuhren wir mit Roco und Hank unsere ersten Runden.

Auch beim Trainingslager in Tabarz waren wir dabei.
Mit Trainingswagen und unserem ersten Schlitten.
Das erste Mal stand ich auf dem Schlitten, wir hatten wunderbare Schneeverhältnisse, es war schon ein Erlebnis, und das schöne ist:
es macht süchtig.

Schlittenfahrt
Natürlich verleitete die Sucht mich, weitere Hunde einzuspannen und so ging es dann mit einem Vierergespann auf die Piste.

Das Dreirad reichte nicht mehr aus und ein vierrädriger Trainingswagen mußte her.

Trainingswagen
Inzwischen hat das Training mit 7 Hunden begonnen, was natürlich auch schon Opfer gebracht hat. Der Trainingswagen mußte mit stabileren Rädern ausgestattet werden, da die Speichenräder einen unfreiwilligen Ausflug der Hunde im Ottstedter Gelände nicht ganz verkraftet haben.

Peter hat alles unter Kontrolle